Im E-Commerce geht es steil nach oben. Schon lange ist der Online Shop nicht nur ein digitaler Pendant zum Ladengeschäft. Nicht die E-Commerce Experten haben diesen Trend geebnet sonder das geänderte Nutzerverhalten.
Der Online Handel wächst weiter – 85 Prozent aller Internetnutzer in Deutschland haben bereits online eingekauft. Die Frauen liegen beim shoppen sogar mit 87 Prozent etwas vor den Männern (83 Prozent). Am meisten eingekauft wird im Alter von 30-49 Jahren, in dieser Altersgruppe liegt der Anteil der Online-Shopper bei 91 Prozent. Lediglich 15 Prozent der Internetnutzer geben an, dass sie noch nie etwas online eingekauft haben. Quelle: Bitkom Studie zur Netzgesellschaft
Der klassische Online-Shop hat ausgedient
Mittlerweile ist auch der Distanzverkauf nicht mehr Anonym. Sicherlich findet der eigentliche kauf oder die Produkt-Recherche oft alleine über einem Laptop, iPhone oder sonstigem Elektronische gerät statt. Aber durch Social-Commerce kommt der Internetkäufer über Kommentare, Erfahrungsberichte, Bewertungen oder den Social Graph dem ursprünglichen Einkaufsverhalten in der Gemeinschaft wieder sehr nahe. Es kann geplauscht werden und Erfahrung über Produkte können in Sekunden getuscht werden.
Die Coucher stellen weit mehr dar, als nur einen reinen Konsumententyp, sie repräsentieren ein gesellschaftliches Phänomen. Coucher zeichnen sich dadurch aus, dass sie ihr Zuhause als Homebase einer aktiven und flexiblen Konsumgestaltung verstehen. Sie beschränken sich nicht auf ein einzelnes Medium, sondern kombinieren alle Kanäle miteinander, um vor allem ihr besonders ausgeprägtes Informationsbedürfnis im Vorfeld des Kaufs zu stillen. Quelle: Primondo (leider kann ich die Studie online nicht mehr finden)
Das Problem mit dem Multi-Channel
Pure-Player haben keine „Altlasten“ und können sich voll auf den Stetigen Wechsel und die Geschwindigkeit des Online Geschäfts einstellen. Multi-Channel hingegen haben meist veraltet IT-Systeme die nicht für den Online-Handel konzipiert wurden. Das endet leider oft in völlig unzumutbaren Bezahlprozessen zwecks fehlender Harmonisierung der Systeme. Hinzu kommen die Stationären Verkaufsflächen der Multi-Channels in meist attraktiven Lagen die die Kosten-Struktur beachtlich in die Höhe treiben und so zu wenig konkurrenzfähigen Preisen führen.
Wer wachsen will, macht Pure Play, wer nicht verlieren will, Multi-Channel – Quelle: Twitter von Jochen Krisch
E-Commerce ermöglicht den Herstellerversendern wie zb Nike, Bosch oder Hugo Boss direkt an die Endkonsumenten zu gehen. So schafft sich der Handelt Praktisch selber ab. Klare Vorteile haben Multi-Channels nur in Sortimentskompetenz und Beratung. Hier muss sich der Handel strategisch komplett neu ausrichten.
Insolvenz trotz guten Umsätzten
Oft werden Online-Shops euphorisch mit Agenturen geplant. Feinste Social-Commerce Funktionen für viel Geld umgesetzt. Mit psychologische Tricks wird versucht den Kaufdruck zu erhöhen. Viel Aufwand in Design und Produkt Fotos gesteckt. Letztlich läuft der Shop auch und die Umsetzten stimmen aber der Gang zur Insolvenz bleibt oft nicht aus. Warum?
Alle wollen mitreden bei der Shop-Konzeption. Alle fühlen sich Berufen genau zu diesem Thema. Jeder hat viel Erfahrung und weiß bestens Bescheid. Aber mal ganz ehrlich „ Es geht hier nur um das Design“ Das ist wichtig aber eben nicht alles. Kein Mensch redet über Thema wie Preisgestaltung, Retourware, Bezahlsysteme, Anlieferung, Versand, Probleme, Verkaufsprozess. Daher liegen Herausforderungen bei Shopbetreibern neben dem obligatorischen Umsatzbolzen und Conversion-Optimieren auch darin, die Aufwände im Zaum zu halten.
Ein paar Link-Tipps zum Thema
Web Design Trends in 2012 – It’s that time of year again, where we look into our crystal ball to see what will be the hot trends in web design for the upcoming year. It’s no secret that trends come and go, with some hanging around longer than they should.
Why Mobile Commerce Is on the Rise [INFOGRAPHIC] – About 30% of mobile phone users spend an average of about 27 minutes each day text messaging, using the telephone and video chatting, according to retailer CultureLabel.com.
Größe, Maße, Dimensionen – Wir Männer hatte ja schon immer ein Problem damit Größen richtig einzuschätzen, da wurden aus 12 cm schnell mal 20 cm, nur so zum prahlen. Speziell Männer um die 40 und dann vor allem die, die bauchmäßig das eine oder andere Kilo dazu gepackt haben, kennen meist ihre eigene (Kleider)Größe nicht oder nicht mehr oder schätzen sie falsch ein.
Shops aus meinem Freundeskreis…

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